NEXT-Recruiting – Ein Sturm im Wasserglas?

Der digitale Wind weht durch Deutschland und die HR-Branche wirkt aufgewühlter denn je. Next Work, Next Recruiting und active Sourcing dürften sich wieder einmal mehr auf den oberen Rängen der „HR-Wörter des Jahres“ platzieren.

Doch welche Begriffe befinden sich tatsächlich auf der technologischen Agenda der einzelnen Unternehmen?

 

Diese und weitere Fragen zum Austausch zwischen Personalern und Bewerbern müssen wir uns als HR-Softwarehersteller täglich stellen und wir dürfen den Blick nicht ausschließlich auf Konzerne und Großunternehmen richten, deren Organisationsstrukturen und Prozesse regelmäßig auf dem Prüfstand des Change Managements liegen.

Im Mittelstand steht eindeutig das Recruiting auf der HR-Agenda, der Digitalisierungsaufschwung ist für uns deutlich wahrnehmbar. Die intensiven Zeiten der Freundschaft zwischen Personalern und Excel neigen sich dem Ende zu. Die Anfragen zu Recruiting, Onboarding und weiteren Tools haben sich in den vergangenen Jahren verdreifacht und die Zahl unserer Mitarbeiter wächst permanent, um Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Gleichzeitig menschelt es immer mehr im Recruiting. Die Devise lautet: Bewerber umwerben. Aktives Recruiting und Recrutainment sollen helfen, neue Mitarbeiter zu gewinnen und ans Unternehmen zu binden. Kandidaten wollen sich im Team wohlfühlen und sich mit ihren Aufgaben identifizieren. Unternehmen arbeiten daher zunehmend an Alternativen zum bisherigen Verfahren: Es werden Einblicke in den Arbeitsalltag gewährt, der Bewerbungsprozess einfach gestaltet, um sich im engen Wettbewerb um Fachkräfte hervorzutun. Altes darf verworfen werden, neue Formen der Bewerbung sind zuzulassen: mobile only, ohne Lebenslauf, Gespräche in der Dunkelkammer, um hier ein paar Stichwörter zu nennen.

Die heutigen Personalverantwortlichen dürfen agil und mutig handeln. Nicht das Recruiting-Tool wird in Zukunft die Vorgaben machen, sondern die Kandidaten, die gesucht werden.

Das neue Recruiting wird eine Herausforderung für alle Beteiligten: Personaler, Bewerber und Softwarehersteller! Wir freuen uns auf den Austausch.

1965 in Hannover geboren, studierte Stefan Post nach dem Abitur Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe. Im Rahmen eines Studentenjobs entdeckte Post die Trägheit der Gehaltsabrechnung eines mittelständischen Unternehmens und schrieb kurzerhand ein Abrechnungsprogramm, das die Personalarbeit wesentlich effizienter gestalten sollte. Auf dieser Basis gründete Stefan Post 1988 sein Unternehmen SP_Data und schreibt seitdem Erfolgsgeschichte. 30 Jahre später zählt SP_Data zu den führenden HR-Software-Unternehmen in Deutschland.

Stefan Post

1965 in Hannover geboren, studierte Stefan Post nach dem Abitur Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe. Im Rahmen eines Studentenjobs entdeckte Post die Trägheit der Gehaltsabrechnung eines mittelständischen Unternehmens und schrieb kurzerhand ein Abrechnungsprogramm, das die Personalarbeit wesentlich effizienter gestalten sollte. Auf dieser Basis gründete Stefan Post 1988 sein Unternehmen SP_Data und schreibt seitdem Erfolgsgeschichte. 30 Jahre später zählt SP_Data zu den führenden HR-Software-Unternehmen in Deutschland.

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.